Den Guines Rekord im Wach-Sein hält der Brite Tony Wright.
Im Mai 2007 schaffte es der 45-jährige aus dem Küstenstädtchen Penance unglaubliche 266 Stunden nicht zu schlafen. Da sind sage und schreibe mehr als elf Tage und Nächte. Dieser Rekordversuch im „Nicht-Schlafen“ ist allerdings als höchst fragwürdig einzustufen, da tagelanger Schlafentzug von Forschern als höchst lebensgefährlich eingestuft wird!
Aus diesem Grund ließ sich Wright die ganze Zeit über von einer Webcam als Zeuge und Kontakt zur Außenwelt überwachen, denn das Guinness Buch nimmt unter normalen umständen keinen Rekord auf, der als lebensbedrohlich eingestuft wird.
Der vorherige Rekordhalter, ein Amerikaner namens Randy Gardner, hielt immerhin 264 Stunden lang seine Augen offen. Dieser Rekord hielt ganze 40 Jahre, bis Wright seinen Rekordversuch in einem kleinen Pub mit dem Namen „Studio Bar“ in seiner Heimatstadt startete.
Wie schaffte Tony Wright diese „Leistung“?
Dauernde Aktivität – keine Langeweile. Er spielte nebenbei Billard, gab Interviews übers Telefon oder hörte den Live-Bands in dem Pub zu.
Natürlich tat das Pub-Publikum sein übriges und je länger der Versuch dauerte, desto mehr Besucher und Schaulustige strömten in die Kneipe.
Den auschlaggebenden Faktor für seinen Rekord sieht Tony Wright in seiner gesunden Ernährung. Ausschließlich rohes Obst und Gemüse nimmt er zu sich.
Auf Alkohol und Zigaretten verzichtet er komplett.
Laut seiner Aussage hilft ihm die vegetarische Kost dabei, beide Gehirnhälften, ähnlich wie bei Delfinen oder Walen, getrennt voneinander arbeiten und regenerieren zu lassen.
Als gutes Gegenbeispiel kann man den gebürtigen Hagener Ekkehart B. aufführen. Er hält den deutschen Rekord im Langschlafen mit 38 Stunden und 35 Minuten. Das ist doch mal ein Nickerchen



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